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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

+49 (0) 231.50-24723
info@dortmunder-u.de

 

Termine

12.08. – 17.10.2021

Zugang über die Sammlungspräsentation 

Eintritt frei

Es gilt die 3G-Regel. 

Am 20.08., 17.09. und 15.10.2021 ist die Ausstellung bis 22:00 Uhr geöffnet.

revolution beuys

MO-Schaufenster # 27


Ausstellung

Museum Ostwall


Design: labor b

Design: labor b

„[…] An die Erkenntnistheorie schließen sich einfach diese praktischen Fragen an: Wie werden die Menschen eines Tages leben? Und welche Wege muss man beschreiten? […] Nur so möchte ich Macht definiert wissen, dass ich sage, sie resultiert aus der Einsicht und aus der Vernunft.“
Joseph Beuys in einem WDR-Interview über die Deutsche Studentenpartei, 1968.

Im Jahr 2021 bilden politische Umbrüche und gesellschaftliche Aushandlungsprozesse wesentliche Aspekte medialer Öffentlichkeiten. Der Umgang mit Geschichte ist gegenwärtig und ist Zukunftsfrage. Die mediale Formfindung, künstlerische Darstellung und alltägliche Inszenierung von Empowerment als globale Kulturtechnik knüpfen unmittelbar an die im Werk von Beuys gestellten Fragen nach den Menschen und ihren Handlungsoptionen an. Der Motor aus „Einsicht“ und „Vernunft“ provoziert Momente der Selbstermächtigung, die Beuys in seinen Werken und Worten zum Ausdruck bringt: „Macht Gebrauch von eurer Macht, die ihr habt durch das Recht auf Selbstbestimmung! Alle!“ (Joseph Beuys, 1970)

Das kollaborative Ausstellungsprojekt versammelt im MO-Schaufenster Objekte und Fragestellungen zu einem Setting aus politischer Aktion und Reaktion. Es diskutiert historische, gegenwärtige und zukünftige Prozesse gesellschaftlicher Interaktion, Aktivismusformen und Menschenbildannahmen. Das Projekt zwischen dem Museum Ostwall und der TU Dortmund (IAEB) codiert den Ausstellungsraum zum Gesellschaftslabor, zum Ort einer "permanenten Konferenz" und ermöglicht so den Besucher*innen eine kritische Diskussion zwischen Objekten, Konzepten und den von Beuys besetzten Themen. 

Die Ausstellung ist Teil des Projektes „100 jahre joseph beuys“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Träger.

Kuratiert von:
Sarah Hübscher
Elvira Neuendank

Szenografie: Lisa Fischer

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