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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

+49 (0) 231.50-24723
info@dortmunder-u.de

Foto: Roland Baege

Foto: Roland Baege

Museum Ostwall

Die Kunstvermittlung des Museums Ostwall im Dortmunder U (MO) verfolgt den Leitgedanken, Situationen zu schaffen, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeweils persönlich einen Zugang zu den im Museum ausgestellten Kunstwerken finden und eine eigene Haltung gegenüber diesen einnehmen.

Dies erfolgt über Kunstbetrachtung, den gegenseitigen Austausch im Dialog und über eigene praktisch-gestalterische Arbeit. Verschiedensten Medien wird dabei ein gleichwertiger Platz eingeräumt. Der Einsatz digitaler Medien wird mit der Arbeit in „klassischen“ analogen Medien und mit haptischer, körperlicher Erfahrung verbunden. Digitale Medien sind nach dem Verständnis des Museums Ostwall somit niemals Selbstzweck, sondern ein Werkzeug innerhalb einer Gruppe von verschiedenen eingesetzten Werkzeugen zur künstlerischen Gestaltung, zum Austausch von Informationen und zur Präsentation.

So ist für einen zeitgemäßen Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen der gesamte Sammlungsbestand des Museums Ostwall im Dortmunder U in einer Datenbank als unverzichtbares digitales Instrument hinterlegt und abrufbar.

Digitalität eröffnet aber auch in besonderer Weise die Möglichkeit partizipativen Handelns der Museumsbesucher*innen. Von 2011 bis 2017 war das Interaktive Bildarchiv Teil der Sammlungspräsentation. Hier konnten Besucher*innen eigene Fotos einspeisen und auf einem Touchscreen-Tisch Bildatlanten erstellen, die über Flatscreens ausgespielt und so Teil der Ausstellung wurden.

In der aktuellen Sammlungspräsentation Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen können Besucher*innen im Flux Inn über eine installierte Kamera sich selbst ins Verhältnis zu einer Videoperformance setzen oder eigene Aktionen über ein iPad fotografisch dokumentieren. In Projektkooperationen mit  smARTplaces und page21 entwickelt das MO Möglichkeiten partizipativen Handelns im digitalen Raum weiter.

Während der Schließungszeit und des Umbaus der Museumsetagen gab das MO über Videoclips interessierten Besucher*innen Einblick hinter die Kulissen des Museums – bei Projektbesprechungen, Umbauarbeiten auf der Baustelle und beim Aufbau der Ausstellung. Diesen Gedanken verfolgt das MO auf seinen Social Media-Kanälen weiter. Dort ist nicht nur die Präsentation einzelner Kunstwerke und deren Vermittlung Thema, sondern auch alltägliche Tätigkeiten der Museumsmitarbeiter*innen wie Ausstellungsaufbau oder restauratorische Prozesse, die Menschen des Museumsteams werden sichtbar.

Diese Unmittelbarkeit der Interaktion über digitale Medien ist für das Museum essenziell – auch sie unterstützen dabei Zugangsschwellen abzubauen und das Museum zu einem offenen Aktionsort für alle zu machen.

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