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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

+49 (0) 231.50-24723
info@dortmunder-u.de

 

Termine

20.04. – 22.07.2012

ÖFFNUNGSZEITEN

Di + Mi 11:00 – 18:00 Uhr
Do + Fr 11:00 – 20:00 Uhr
Sa + So 11:00 – 18:00 Uhr
Mo geschlossen

EINTRITTSPREISE

Erwachsene: 5,- Euro / 2,50 Euro ermäßigt

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Eintritt frei.
Gruppeneintritt ab 10 Personen: 4,- Euro pro Person (2,- Euro erm. pro Person)

Kombitickets:
Kombitickets Treister / Hunger / Zmijewski und MO-Sammlung / Sonderausst. des MO: 8,- Euro (ermäßigt 4,- Euro)

Ermäßigung:
Hinweise zum Anspruch auf Ermäßigung finden Sie auf unserer Service-Seite...

Führungen

Donnerstags 18 Uhr und sonntags (auch an Feiertagen) 16 Uhr (im Eintrittspreis inbegriffen)

Suzanne Treister: HEXEN 2.0


Ausstellung

Hartware MedienKunstVerein

3. Etage


Suzanne Treister, HEXEN 2.0 / TAROT: XVII THE STAR: Quantum Computing. Courtesy the artist and Annely Juda Fine Art, London

Suzanne Treister, HEXEN 2.0 / TAROT: XVII THE STAR: Quantum Computing. Courtesy the artist and Annely Juda Fine Art, London

Im Frühjahr 2012 zeigt der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) zwei Einzelausstel­lungen von Suzanne Treister und Francis Hunger, die in einen Dialog miteinander treten.


SUZANNE TREISTER: HEXEN 2.0
In ihrer Arbeit HEXEN 2.0 widmet sich Suzanne Treister (*1958, London) mit den Mitteln der künstlerischen Recherche der Geschichte vernetzter digitaler Informationstechnolo­ gien (Kybernetik – Arpanet – Internet – Web 2.0). Sie beschreibt die Wurzeln dieser Techno­ logien im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg, ihr Potenzial, "Geschichte zu machen", und diskutiert ihre Rezeption in der Populär­- und Gegenkultur des 20. Jahrhunderts sowie die zeitgenössischen sozioökonomischen Verstrickungen und Risiken für eine Gesellschaft, die aufgrund ihrer Abhängigkeit von diesen Technologien leicht zu kontrol­lieren ist. Ihre Beobachtungen hält sie in filigranen Zeichnungen und Diagrammen fest, die Bezüge zur Ästhetik des Okkultismus herstellen.
Treister dokumentiert, stellt Zusammenhänge her und zeigt, wie moderne, vernetzte Medien seit den 1940er Jahren mit dem militärischen Sektor verknüpft sind, welche ideo­logischen Voraussetzungen für ihren Siegeszug geschaffen werden mussten und warum ihre Entwicklung von staatlicher Seite – im damaligen Wettstreit der Systeme – so forciert wurde. Ihre psychedelischen, aus der Zeit gefallenen Schaubilder konfrontieren uns mit den unangenehmen Fakten, auf denen unser Fortschritt gründet, und sensibilisieren uns für zeitgenössische Fragestellungen der Technologie im Verhältnis zu Ideologie und Ökonomie.

Kuratiert von: Dr. Inke Arns Weitere
Weitere Informationen: www.hmkv.de