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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

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Termine

04.05. – 12.08.2018

"Kunst & Kohle: SchichtWechsel. Von der (bergmännischen) Laienkunst zur Gegenwartskunst

Ein Ausstellungsprojekt der RuhrKunstMuseen


Ausstellung, Vorschau

Dortmunder U, Museum Ostwall


Mohau Modisakeng, Still aus dem Video To Move Mountains, 2015 © Mohau Modisakeng / Courtesy of WHATIFTHEWORLD

Mohau Modisakeng, Still aus dem Video To Move Mountains, 2015 © Mohau Modisakeng / Courtesy of WHATIFTHEWORLD

In den 1950er Jahren erlebte die bergmännische Laienkunst im Ruhrgebiet eine Blüte: Gewerkschaften und Montanindustrie förderten das kreative Schaffen der hart arbeitenden Bergleute. „Der Bergmann und sein Werk“ war nur eine von zahlreichen Ausstellungen.

Doch nicht nur Arbeitgeber und Gewerkschaften interessierten sich für Laienkunst – sondern auch Dr. Leonie Reygers, Gründungsdirektorin des Museums Ostwall. Sie sammelte Laienkunst, stellte sie aus, wirkte als Jurorin bei den so genannten „Steckenpferdturnieren“ der lokalen Industrie mit und gründete die erste Kindermalstube in Deutschland: „Kunst für alle!“

Die Laienkunst des Reviers bildet eine Art Klammer, das Thema verbindet das Museum Ostwall und die Ambitionen seiner Gründungsdirektorin mit der Kulturförderung von Montanindustrie und Gewerkschaften. Genau das will die Ausstellung "SchichtWechsel" zeigen. Der aktuelle Blick auf die internationale Laienkunst und besonders auf die der 1950er und 1960er Jahre im Ruhrgebiet macht den offenen und kreativen Zeitgeist dieser Jahre erneut sichtbar.

Bis heute inspirieren Kohle, Bergbau und der Strukturwandel viele Künstlerinnen und Künstler. Daher präsentiert „SchichtWechsel“ auch gegenwärtige künstlerische und kreative Bestrebungen zum Thema. Historische Dokumente und Werke werden modernen und zeitgenössischen Positionen gegenübergestellt. Die Ausstellung bildet damit das breite Spektrum der künstlerischen Beschäftigung rund um „Kohle“ von der Vergangenheit bis zur Gegenwart ab.

Gezeigt werden Leihgaben und Sammlungsbestände der klassischen naiven Malerei (u. a. von Séraphine Louise und Ivan Rabuzin), der Bergarbeiterlaienkunst (u.a. von Erich Bödeker und Franz Brandes) sowie wichtige gegenwärtige Positionen (u. a. von Mohau Modisakeng, Reiner Ruthenbeck, Andreas Gursky, Alicja Kwade, Rirkit Tiravanija).

Das Kohle-Projekt wird gefördert durch: die Brost-Stiftung, die RAG Stiftung, das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Kunststiftung NRW.

 

Eröffnung: 03. Mai, 19.30 Uhr im Kino im U/ innogy Forum

 

Kuratoren: Regina Selter, Karoline Sieg, Caro Delsing

Gefördert von

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