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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
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Termine

01.07. – 31.07.2018

Die Videoarbeit wird im Foyer des HMKV gezeigt und ist kostenfrei zugänglich.

In der Serie HMKV Video des Monats stellt der HMKV im monatlichen Wechsel aktuelle Videoarbeiten internationaler Künstler_innen vor.

HMKV Video des Monats: Ulu Braun: Birds


Ausstellung

Hartware MedienKunstVerein


© Ulu Braun

© Ulu Braun

Ulu Braun
BIRDS
HD Video, Ton, 2014, 14:55 Min.

Da steht er, der Geier. Majestätisch breitet er seine Flügel aus. Von seiner Position späht er den offenen Raum aus. Die anderen Vögel beäugen ihr Territorium ebenfalls. Quo vadis, Vogel? Ulu Brauns Film BIRDS befasst sich mit dem Leben von Vögeln in urbanen Räumen. Sie wenden ihr instinktives Verhalten auf die entwickelte Umwelt an. Welche Rolle spielen Menschen darin? Taschen und Regenschirme werden zu Büschen, Gebäude zu Monolithen und Menschen zu Organismen. Die Vögel müssen sich mit einer Welt arrangieren, für die sie nicht verantwortlich sind.

Der Film entdeckt seine Protagonisten als prähistorische Wesen. Das Filmmaterial wurde in den letzten Jahren auf Reisen in Städte und Vororte gesammelt. Wie orientieren sich Vögel in Räumen, die wir für unsere halten? Die Rhythmen, durch die sie ihre Köpfe bewegen, ihre Augen drehen und ihre Federn schütteln, sind intensiv und führen zu einem anderen Verständnis von Zeitdimension und Raumbesitz.

Ulu Braun (*1976 in Schongau) ist ein bildender Künstler und Filmemacher. Von 1996 - 2005 studierte er Malerei und Experimentalfilm an der Universität für angewandte Kunst in Wien und Animation an der Filmuniversität Babelsberg in Potsdam. Ulu Braun nutzt seit 1997 das Medium Video zur Erkundung des Felds zwischen Bildender Kunst und Autorenkino. Er ist eine der Schlüsselfiguren, die Malerei in Videokunst transferiert und maßgeblich zur Definition und Weiterentwicklung des Genres Videocollage beigetragen hat.
Seine Werke wurden international gezeigt, unter anderem in den KW Berlin, im Hirshhorn Museum Washington DC, im Centre Pompidou Paris, in der Shedhalle Zürich, im Museo de Reina Sofia Madrid und der Mercosul Biennale (mit Ykon). 2013 erhielt Ulu Braun den Deutschen Kurzfilmpreis und 2014 den Berliner Kunstpreis. Im Jahr 2017 wurde er für den besten deutschen Film der Kurzfilmtage Oberhausen und mit dem arte Shortfilm Award (Hamburg) ausgezeichnet. Braun lebt und arbeitet in Berlin. www.ulubraun.com

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