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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

+49 (0) 231.50-24723
info@dortmunder-u.de

 

Termine

14.11.2017 – 04.03.2018

Eintrittspreise

5,00 € / 2,50 € ermäßigt

Öffentliche Führung

Wird noch bekannt gegeben.

Öffnungszeiten

Di+Mi 11:00 - 18:00 Uhr

Do+Fr 11:00 - 20:00 Uhr

Sa+So 11:00 - 18:00 Uhr

montags geschlossen.

Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester und Neujahr geschlossen.

An übrigen Feiertagen von 11:00 - 18:00 Uhr geöffnet.

Fast wie im echten Leben

Neupräsentation der Sammlung des Museums Ostwall im Dortmunder U


Ausstellung, Veranstaltung, Vorschau

Dortmunder U, Museum Ostwall


Wolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Jürgen Spiler

Wolf Vostell, Dé/collage – Staatsgalerie, 1971, Plakatabriss © VG Bild-Kunst, Bonn 2017. Foto: Jürgen Spiler

Was eine expressionistische Landschaft aus den 1910er Jahren mit der Gegenwart zu tun hat? Die Neupräsentation der MO Sammlung zeigt: Mehr als gedacht.

Sechs verschiedene Themenräume laden die Besucher_innen dazu ein, die eigene Lebensrealität mit der von Künstler_innen aus über 100 Jahren Kunstgeschichte zu konfrontieren. Dabei werden junge Menschen Wolf Vostells Stacheldraht-Installation „TEK“ wohl mit anderen Augen sehen als Zeitzeugen des zweiten Weltkriegs; Menschen mit Fluchtgeschichte werden Werke zum Thema „Krieg“ anders wahrnehmen als ein Zwanzigjähriger, der in Deutschland aufgewachsen ist. Auch die in der Ausstellung vertretenen Künstlerinnen und Künstler nehmen unterschiedliche Perspektiven ein: Otto Muellers "Badende im Teich" fühlten sich 1912 der sie umgebenden Natur offenbar sehr verbunden, während Mark Dion in seinen Arbeiten seit den 1990er Jahren die oft zerstörerischen Eingriffe des Menschen in die Natur zum Thema haben? Und wie erleben wir Natur?

Indem das MO neue Verbindungen zwischen den Werken seiner Sammlung herstellt und ihre unterschiedlichen Kontexte sichtbar macht, ermöglicht es seinen Besucher/innen eine naheliegende und trotzdem überraschende Erfahrung: Die Arbeit von Künstler/innen findet nicht im luftleeren Raum, sondern in derselben Lebensrealität statt, die wir alle mit ihnen teilen.

Kunst ist also eine besondere Art, die Welt zu sehen - und gleichzeitig bestimmt unsere Lebenswelt die Art, wie wir Kunst sehen. Wer Freude an dieser Begegnung hat, wird danach seine eigene Welt mit anderen Augen sehen.

 


 

Eröffnung der Neupräsentation und Verleihung des MO Kunstpreises 2017: 12. November, ab 11.00 Uhr im Innogy Forum und Ebene 4

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