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DORTMUNDER U
Zentrum für Kunst und Kreativität
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

+49 (0) 231.50-24723
info@dortmunder-u.de

©Mark Ansorg

©Mark Ansorg

©Hannes Woidich

©Hannes Woidich

©Jürgen Landes

©Jürgen Landes

©Hannes Woidich

©Hannes Woidich

©Jürgen Landes

©Jürgen Landes

Das Haus

Mission Statement:

„Das Dortmunder U ist ein kulturelles Zentrum mit internationaler Ausstrahlung, eine neue Landmarke in der Region und ein Symbol für den Strukturwandel in der Stadt. Es nimmt eine aktive Rolle im Kontext der lokalen und überregionalen Kulturentwicklung wahr. Unter dem Dach der ehemaligen Union-Brauerei arbeiten verschiedene Einrichtungen, die Beiträge zur Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Forschung entwickeln und miteinander verbinden.

Ein besonderer Fokus der Ausstellungen, Veranstaltungen und Vermittlungsangebote im Dortmunder U richtet sich auf die Einbeziehung der digitalen Medien und die Förderung der Kreativität.

Das Dortmunder U ist ein Haus für alle. Es ist offen für die Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Einrichtungen, Organisationen, Initiativen und Projekten.“

 

Das Dortmunder U verbindet als ein Kulturzentrum neuen Typs Kunst, Forschung, kulturelle Bildung und Kreativität. Es ist ein Zeichen des Aufbruchs und des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Im Zusammenwirken der verschiedenen Kultureinrichtungen und Organisationen im U-Turm-Gebäude entsteht ein Programm, das über die Grenzen der Stadt und der Region hinaus weist und neue Impulse setzt. Zu erleben sind Ausstellungen, Filmprogramme, Workshops, Vorträge, Gespräche, Konzerte, Clubabende, Video- und Klangkunst sowie weitere Veranstaltungsformate.

Im "U" kooperieren u.a. das Museum Ostwall, der Hartware MedienKunstVerein, das Kulturbüro der Stadt Dortmund, die Fachhochschule Dortmund, die Technische Universität Dortmund, das european centre for creative economy (ecce), der Verein Kino im U e.V., der das RWE Forum betreibt, und die panUrama GmbH, verantwortlich für die Gastronomie im Haus.


Schon im Gründungsjahr 2010 wurde im Rahmen der Europäischen Kulturhauptstadt RUHR.2010 mit zahlreichen Ausstellungen, Konferenzen, Gastveranstaltungen, Musik- und Clubabenden deutlich, welch großes Versprechen das Haus in sich birgt. Neben den bekannten Präsentationsformen für Kunst und Kultur wurde ebenso intensiv an der Entwicklung neuer Ausstellungs- und Vermittlungsformate gearbeitet, die den Herausforderungen und vielfältigen neuen Ausprägungen von Kultur in der Gegenwart gerecht werden. Denn Kunst im 21. Jahrhundert findet nicht im Elfenbeinturm statt, sondern öffnet sich und sucht den Dialog mit Wissenschaft, Design, Populärkultur und anderen gesellschaftlichen Feldern.

Das Dortmunder U entwickelt sich zu einer Plattform, die einer breiten Öffentlichkeit neue künstlerische Positionen zugänglich macht, und bietet ein Forum für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen und Fragestellungen. Eines dieser Themenfelder sind die Auswirkungen von Digitalisierung und Vernetzung auf die soziale Kommunikation, die Arbeitswelt, die Vermittlung von Kultur und die Produktionsweisen von Kunst, die für jeden spürbar sind und den Wunsch nach Reflexion wecken. Diese Beschäftigung kann sich vielfältig ausprägen: in der Kunst genauso wie in Forschung und Wissenschaft. Große Chancen ergeben sich für die kulturelle Bildung, die sich die neuen Werkzeuge des digitalen Zeitalters zunutze macht, um auf spielerische und partizipative Weise ein neues Verständnis für unsere mediale Welt, ihre Wahrnehmungs- und Handlungsmuster zu schaffen. Die Ebene für Kulturelle Bildung im Dortmunder U erforscht hierzu neue Vermittlungsformen und entwickelt sich zu einem Kompetenzzentrum für die kulturelle Bildung in NRW.

Bewegte Bilder sind ein selbstverständlicher Bestandteil unserer medial geprägten Welt. Durch neue digitale Produktions- und Distributionsformen vollziehen Film und Video heute einen Entwicklungssprung, der eine neuartige Kultur der Bilder hervorbringt. Mit Adolf Winkelmanns Medienfassade an der Dachkrone und den Filminstallationen in der Vertikalen und im Foyer verfügt das Dortmunder U über hochmoderne und innovative Medien für die Präsentation von digitalen Bewegtbildern, die zum Kernstück eines Forschungsinstituts für deren Erforschung und Weiterentwicklung werden. Mit dem RWE Forum | Kino im U gibt es einen weiteren Ort, der zum Nachdenken über die Rolle von bewegten Bildern in unserer heutigen Zeit anregt. Ein anspruchsvolles Film- und Veranstaltungsprogramm setzt eigene Akzente und bereichert das Profil des Hauses.

Die Präsentation und Erforschung der Bildenden Kunst und Medienkunst des 20. und des 21. Jahrhunderts ist eine der wichtigsten programmatischen Säulen im U, die durch Einzelausstellungen von zeitgenössischen KünstlerInnen und durch thematische Gruppenausstellungen weiter ausgebaut wird. Der Hartware MedienKunstVerein, eine über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannte Institution, arbeitet seit über 15 Jahren in Dortmund im Bereich der Medienkunst. Das Museum Ostwall leistet mit seiner wertvollen Sammlung und seinen regelmäßigen Wechselausstellungen einen bedeutsamen Beitrag zum Gesamtprogramm des Dortmunder U.

Die Weiterentwicklung der Synergien zwischen den verschiedenen Partnern bildet einen wesentlichen Aspekt der gegenwärtigen Arbeit. Aus deren Zusammenwirken entstehen neue Perspektiven für die inhaltliche Konzeption und vielfältige neue Möglichkeiten für eine themenbezogene Präsentation des gesamten Hauses.

Kunst und Kultur stehen heute in einem intensiven Dialog mit Forschung und Kreativwirtschaft. Die einzigartige Nutzerkonfiguration im Dortmunder U mit den beiden beteiligten Hochschulen, der Technischen Universität Dortmund und der Fachhochschule Dortmund, begünstigt eine vielfältige Annäherung an interdisziplinäre Themen. Die Technische Universität Dortmund bringt u.a. ihre innovative Forschungsarbeit auf dem Feld der Vernetzung von künstlerischen Strategien und Wirtschaft in das Gesamtgefüge des Dortmunder U ein, hebt die Trennung beider Disziplinen auf und zeigt, dass die Akteure in beiden Bereichen, der Kultur und der Ökonomie, viel voneinander lernen und vom gegenseitigen Wissensaustausch profitieren können.

Durch ihre praxisbezogene Ausbildung steht die Fachhochschule Dortmund wiederum seit jeher der Kreativwirtschaft nahe. Viele ihrer Designstudenten machen sich im Anschluss an
ihr Studium selbstständig oder arbeiten in kreativen Berufen. Aus einer überregionalen Perspektive betrachtet wird die Kreativwirtschaft nach dem Ende der Schwerindustrie zu einem immer wichtigeren wirtschaftlichen Faktor im Ruhrgebiet, der von einer lebendigen Kulturszene inspiriert und begünstigt wird. Eines der programmatischen Ziele der Fachhochschule im Dortmunder U ist die Vorstellung junger Talente und neuer Entwicklungen in diesem Bereich. Die Produktion von bewegten Bildern spielt auch in diesem Zusammenhang eine große Rolle. Das von Adolf Winkelmann geleitete Institut für Bewegtbild-Studien der FH Dortmund wird u.a. untersuchen, wie die bewegten Bilder der Zukunft aussehen und wie sie produziert werden, nachdem sie sich von ihren klassischen Medien wie dem Kino oder dem Fernsehschirm emanzipiert und Eingang in den öffentlichen Raum gefunden haben.

Dass die verschiedenen Kreativbranchen im Ruhrgebiet auch nach Abschluss der Europäischen Kulturhauptstadt gefördert werden, ist Aufgabe von ecce, dem european centre for creative economy – entstanden aus den Strukturen der RUHR.2010 GmbH und einer der Partner im Dortmunder U. Neben der Weiterentwicklung von Projekten der Kulturhauptstadt wie denKreativ.Quartieren und dem Onlineportal LABKULTUR.tv initiiert ecce durch Konferenzen, Messen und andere Veranstaltungsformate internationale Kooperationen mit anderen Organisationen auf europaweiter Ebene und wird somit zu einem wichtigen Partner für verschiedenste Projekte.

Die Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen spielt auch bei Kunsteinrichtungen zunehmend eine Rolle, wie sich an Projekten wie U-Westend des Museum Ostwall in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität, oder an interdisziplinären Projekten des HMKV wie Arctic Perspective (2010) ablesen lässt. Gemeinsames Anliegen solcher Veranstaltungen ist der dezidiert künstlerische Versuch, mit verschiedenen Methoden ein Verständnis für vielschichtige gesellschaftliche, politische, ökonomische oder ökologische Zusammenhänge herzustellen. In einer komplexen Welt, die auf einer Verzahnung solcher Zusammenhänge fußt, erlauben solche Projekte einen neuen, frischen Blick, der die Wahrnehmung jedes Einzelnen bereichert und Komplexitäten verständlich macht. Die unterschiedlichen Hintergründe der verschiedenen Partner im Dortmunder U ermöglichen im Zusammenspiel miteinander eine zeitgemäße Erforschung und Reflexion unserer vernetzten Welt. Ziel des Zentrums für Kunst und Kreativität ist es, dieses einzigartige Instrumentarium auf innovative Weise zu nutzen.

Ebenso wichtig ist der Ausbau der Zusammenarbeit mit externen Organisationen, deren Arbeit dem Dortmunder U in inhaltlicher wie auch in strategischer Hinsicht zugute kommt. In Verbindung mit überregionalen Kooperationspartnern kann so sichergestellt werden, dass die gemeinsamen Projekte auch im überregionalen Kontext wahrgenommen und reflektiert werden. Auf einer lokalen Ebene ist eines der langfristigen strategischen Ziele der Aufbau einer fruchtbaren Kooperation mit den Partnerinstitutionen entlang der entstehenden Dortmunder "Kulturmeile", dem Konzerthaus Dortmund, dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte, dem Deutschen Fußballmuseum, dem FZW und dem Theater Dortmund.

Eine beliebte Destination für Gastveranstaltungen von externen Partnern ist die Gastronomie im Dortmunder U, namentlich das Restaurant View in der siebten Etage und das Café Ruby im Erdgeschoß. Beide Einrichtungen bieten einen attraktiven Rahmen für Feste, Musikveranstaltungen oder Firmenevents und laden nach einem Besuch der Ausstellungen zum Verweilen bei hochklassigen Speisen mit Blick über die Dächer der Stadt ein.

So entsteht mit dem Dortmunder U eine einzigartige und innovative Kunst- und Kultureinrichtung, die zugleich als Anziehungspunkt für Dortmund und als kultureller Leuchtturm für die Ruhrregion und Nordrhein-Westfalen wirken wird.

Informationsbroschüre

Weiterführende Informationen zur Konzeption und Geschichte des Dortmunder U sowie Portraits der Partner finden Sie in einer Informationsbroschüre, die Sie über diesen Link herunterladen können: 
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